Kein anderes Elektroauto wurde in Deutschland 2024 seltener zugelassen als der Xpeng P7.
Kein anderes Elektroauto wurde in Deutschland 2024 seltener zugelassen als der Xpeng P7.
PR/Business Insider

Das unbeliebteste E-Auto in Deutschland ist der Xpeng P7. Das lässt sich einer Übersicht aller Fahrzeugneuzulassungen 2024 entnehmen, die das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) herausgibt.

Weitere unbeliebte Elektroautos sind der Maserati Grecale Elektro, die elektrische G-Klasse von Mercedes, der GWM Ora 07 und der Fiat Ulysse.

Grund dafür könnten unter anderem die Markenbekanntheit der Hersteller, die Bauform der jeweiligen Fahrzeuge sowie die hohen Anschaffungskosten sein.

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Laut dem KBA (Kraftfahrt-Bundesamt) wurden 2024 in Deutschland bereits mehr als 140.000 E-Autos zugelassen. Damit machen Elektroautos mittlerweile rund zwölf Prozent aller Neuzulassungen aus. Das liegt vor allem am Erfolg gefragter Modelle wie dem Tesla Model Y, dem VW ID.4 oder dem Škoda Enyaq. Doch es gibt auch deutlich unbeliebtere E-Autos.

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KBA: Die unbeliebtesten Elektroautos 2024

Das KBA gibt monatlich eine Übersicht aller Fahrzeugneuzulassungen heraus, die unter anderem nach dem Antrieb der neuen Autos gefiltert werden kann. Betrachtet man dabei nur die Elektroautos, fällt auf: Manche E-Autos wurden dieses Jahr seltener als zehnmal zugelassen (Stand: bis einschließlich Mai 2024). Das trifft zum Beispiel auf den Xpeng P7 zu, der 2024 nur fünfmal zugelassen wurde und somit das unbeliebteste E-Auto in Deutschland ist. Nur etwas populärer sind der Maserati Grecale und die elektrische G-Klasse von Mercedes mit sechs und acht Neuzulassungen. Immerhin zweistellig sind die Zulassungszahlen für den Ora 07 von GWM und den Fiat Ulysse Elektro.

Ranking: Die zehn unbeliebtesten E-Autos nach Neuzulassungen

  1. Platz: Xpeng P7 mit fünf Neuzulassungen (bis Mai 2024)
  2. Platz: Maserati Grecale Elektro mit sechs Neuzulassungen (bis Mai 2024)
  3. Platz: Mercedes EQG mit acht Neuzulassungen (bis Mai 2024)
  4. Platz: GWM Ora 07 mit zehn Neuzulassungen (bis Mai 2024)
  5. Platz: Fiat Ulysse Elektro mit 17 Neuzulassungen (bis Mai 2024)
  6. Platz: Fiat Doblo Elektro mit 18 Neuzulassungen (bis Mai 2024)
  7. Platz: DS 3 mit 25 Neuzulassungen (bis Mai 2024)
  8. Platz: Vinfast VF 8, Nissan Townstar Elektro und Nio EL7 mit jeweils 29 Neuzulassungen (bis Mai 2024)
  9. Platz: BYD Seal U mit 31 Neuzulassungen (bis Mai 2024)
  10. Platz: Nio EL6 mit 34 Neuzulassungen (bis Mai 2024)

Praktisches Zubehör für das Auto

Weshalb sind diese Elektroautos so unbeliebt?

Dass die oben aufgeführten Elektroautos bisher so selten zugelassen wurden, könnte verschiedene Gründe haben. Einerseits sind viele dieser Autos Modelle von vergleichsweise jungen, hierzulande noch eher unbekannten Herstellern aus Asien. Das trifft zum Beispiel auf Autobauer wie Xpeng, GWM, Vinfast, Nio und BYD zu, deren Fahrzeuge in Europa erst seit kurzem erhältlich sind. Die Unbeliebtheit der beiden Fiat-Elektroautos könnte möglicherweise an deren Bauform liegen. Vans und Utility-Fahrzeuge wie der Ulysse und Doblo machen nur 2,1 und vier Prozent der Neuzulassungen in Deutschland aus. Schließlich kann auch ein hoher Preis die Zulassungszahlen gering halten. Das könnte beim Maserati Grecale Elektro und der elektrischen G-Klasse von Mercedes der Fall sein. Die beiden Luxus-E-Autos kosten bis zu 200.000,00 Euro.

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E-Autos günstig leasen

Grundsätzlich haben E-Autos den Ruf, teurer als vergleichbare Verbrenner zu sein, was jedoch nur teilweise stimmt. Die Anschaffungskosten können zwar etwas höher sein, doch dafür winken langfristig eindeutige Kostenvorteile. Das ist zumindest das Ergebnis einer Untersuchung des Fraunhofer ISI im Auftrag des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr. Der Umstieg auf Elektroautos kann sich also lohnen. Wer noch nach passenden Angeboten sucht, findet hier die günstigsten Leasing-Deals:

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