WELTGo!
Ihr KI-Assistent für alle Fragen
Ihr KI-Assistent für alle Fragen und Lebenslagen
WELTGO! ENTDECKEN
  1. Home
  2. Sport
  3. 1. FC Union: „Extrem beeindruckend“ – Heldt wird neuer Sportchef

Sport Bundesliga

„Extrem beeindruckend“ – Heldt neuer Sportchef beim 1. FC Union

Nach dem Klassenerhalt stellt sich der 1. FC Union Berlin in der sportlichen Leitung neu auf. Horst Heldt wird neuer Geschäftsführer Profifußball. Er folgt auf Oliver Ruhnert, der seinen alten Job zurückbekommt. Sein Nachfolger hat gleich eine wichtige Aufgabe.

Drei Jahre ist es her, dass er seinen letzten Job in der Branche hatte. Der 1. FC Köln war sein Arbeitgeber, den er damals dann nach zwei Jahren als Geschäftsführer verließ. Nun ist Horst Heldt zurück im Business: Der 54 Jahre alte ehemalige Profi wird neuer Geschäftsführer Sport beim Bundesligisten 1. FC Union Berlin.

Er tritt ab dem 1. Juli bei den Eisernen die Nachfolge von Oliver Ruhnert an. Ruhnert hatte seinen Vertrag bei Union zwar gerade erst verlängert, will aber kürzertreten und sich auf eigenen Wunsch auf das Scouting fokussieren. Heldt gilt als Kenner der Bundesliga-Szene. 2007 wurde er mit dem VfB Stuttgart als Manager deutscher Meister.

„Mit Horst Heldt konnten wir einen erfahrenen Bundesliga-Manager für uns gewinnen, der im Sommer zu uns stoßen wird, aber bereits jetzt in alle Planungen eingebunden ist. Oliver Ruhnert bleibt uns erhalten, wird eng mit Horst Heldt zusammenarbeiten“, äußerte Dirk Zingler in einer Vereinsmitteilung. Ruhnert und Heldt kennen sich aus gemeinsamen Zeiten bei Schalke 04.

Heldt sieht Union als „stabile Größe“

Nach einer enttäuschenden Saison und unglücklichen Transfers steht Heldt nun in der Verantwortung, die Kaderplanungen für eine erfolgreichere Spielzeit voranzutreiben. In erster Linie sind die Berliner vor ihrer sechsten Bundesliga-Saison auf der Suche nach einem neuen Trainer. Der Kader steht vor einem Umbruch. Brenden Aaronson, Robin Knoche und Jakob Busk sind bereits fix weg. Robin Gosens Abgang könnte ebenfalls bevorstehen.

Fußball: Bundesliga, 1. FC Köln - FC Schalke 04, 34. Spieltag im Rhein-Energie-Stadion.
Neuer Sportchef bei Union: Horst Heldt
Quelle: Rolf Vennenbernd/dpa-Pool/dpa

Heldt sieht Union als „stabile Größe“ im deutschen Profifußball. „Die Entwicklung der letzten Jahre verlief außerordentlich rasant und war extrem beeindruckend. Es ist nicht überraschend, dass dann auch mal eine schwierige Saison zu bewältigen ist. Das gehört zur Etablierung in der Bundesliga dazu und kann sich für die Zukunft noch als sehr wertvoll erweisen“, sagte Heldt weiter.

Ruhnerts unglückliche Transfers

Ruhnert war 2017 von Schalke 04, wo er Leiter der Nachwuchsabteilung war, nach Berlin gekommen und arbeitete zunächst als Chefscout. Nach Ende seiner ersten Spielzeit, die für Union sportlich enttäuschend verlief, wurde er zum Geschäftsführer befördert und sollte sich auf Trainersuche begeben. Kurz darauf verpflichteten die Eisernen den Schweizer Urs Fischer. Es begann die erfolgreichste Ära der Vereinsgeschichte. Ruhnert bildete mit Fischer und Präsident Zingler ein Dreigestirn, das den Klub in neue Höhen führte.

An dieser Stelle finden Sie Inhalte aus Instagram
Um eingebettete Inhalte anzuzeigen, ist deine widerrufliche Einwilligung in die Übermittlung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten notwendig, da die Anbieter der eingebetteten Inhalte als Drittanbieter diese Einwilligung verlangen [In diesem Zusammenhang können auch Nutzungsprofile (u.a. auf Basis von Cookie-IDs) gebildet und angereichert werden, auch außerhalb des EWR]. Indem du den Schalter auf „an“ stellst, stimmst du diesen (jederzeit widerruflich) zu. Dies umfasst auch deine Einwilligung in die Übermittlung bestimmter personenbezogener Daten in Drittländer, u.a. die USA, nach Art. 49 (1) (a) DSGVO. Mehr Informationen dazu findest du hier. Du kannst deine Einwilligung jederzeit über den Schalter und über Privatsphäre am Seitenende widerrufen.

Doch der Absturz der Berliner in der abgelaufenen Saison ließ auch Zweifel an Ruhnerts Einkaufspolitik aufkommen. Spieler wie Gosens, Kevin Volland und Leonardo Bonucci blieben in Unions erster Champions-League-Saison klar hinter den Erwartungen zurück.

Ruhnert blickt mit Stolz auf die letzten sieben Jahre zurück. „Wir haben hier bei Union mit vereinten Kräften ungeahnte Erfolge errungen und stehen jetzt vor der sechsten Bundesligasaison. All das hat sehr viel Kraft gekostet, aber es ist eine Zeit, die ich niemals missen möchte“, sagte der 52-Jährige. Sein Nachfolger Horst Heldt muss sich zu Beginn seines neuen Jobs gleich auf die Trainersuche begeben. Zuletzt war Bo Svensson als Kandidat gehandelt worden.

jb/LaGa/dpa

Mehr aus dem Web
Neues aus der Redaktion
Auch interessant
Mehr zum Thema